POWERDOT

HILFE

Bis zum Herbst 2018 gab es PowerDot als Generation 1.0. Ab dem 01. November 2018 sind auch in Deutschland/Österreich die neuen Geräte der Generation 2.0 verfügbar. Neben einer neuen Technik und Software/Firmware mit neuen Funktionen, ist Gen2 auch erheblich günstiger geworden.

Ja, durch den kauf eines weiteren UNO lässt sich das System ganz einfach zum DUO upgraden. Das simple Hinzufügen (Pairen) des zweiten UNO über das Smartphone reicht aus. Die App kann dann auf beide Stimulatoren zugreifen.

Ja, das ist so gedacht. Aber bitte immer an der gleichen Muskelgruppe (z.B. beide Oberschenkel, Waden, …).

Mittels Bluetooth Simple Pairing geschieht die Kopplung von UNO oder DUO innerhalb vom Sekunden mit jedem Smartphone. Die Verbindung ist per AES-128 Verschlüsselung absolut sicher, niemand andere kann die Kontrolle über Deine Stimulation übernehmen.

Ja, uns sind aber nur zwei recht alte Modelle bekannt, die Probleme machen:

  • LG G3/G4
  • HTC Desire Eye

Der PowerDot lädt innerhalb von 90 Minuten auf die maximale Kapazität auf und liefert dann Energie für etwa 20 Stunden Anwendung.

Das hängt ganz von der Sauberkeit und dem Fettgehalt der Haut ab. In der Regel kann man von etwa 20 Anwendungen ausgehen.

Wenn sie nicht mehr richtig auf der Haut haften oder verschmutzt sind, ist es Zeit sie zu tauschen. Ein Elektrodengel kann helfen die Haltbarkeit zu erhöhen.

Die meisten Hersteller verwenden eigene Pads. PowerDot stellt sehr dünne und flexiblere Pads her, die zudem noch per Magnetverschluss verbunden werden. Diese kaum spürbaren Pads sind aktuell die modernsten am Markt und nur bei PowerDot verfügbar.

Elektroden klebst Du bitte nirgendwo am Kopf, an den Genitalien und schon gar nicht außerhalb des Körpers. Lass die Finger von Haustieren und spiel nicht an der App herum, wenn ein anderer Deinen PowerDot benutzt. NMES funktioniert zwar mit sehr geringen Strömen, kann aber falsch angewendet durchaus unangenehm werden.

Nein! Die genutzten und sehr geringen Reizströme tun definitiv nicht weh. Sobald das Programm läuft, spürst Du ein leichtes Kribbeln oder Muskelkontraktionen. Du hast es nun über die App selbst in der Hand die Intensität zu steigern. An der Stelle wo es unangenehm wird, stoppst Du die Erhöhung. Mit fortschreitendem Trainingszustand wirst Du diese Schwelle schon sehr bald überschreiten können.

Ein Training mit NMES als Booster intensiviert die muskuläre Belastung (individuell) und wirkt vergleichbar so, als ob Du von einem Tag auf den anderen erheblich mehr trainierst. Die Gelenkbelastung bleibt dabei aber gleich. Das kann durchaus auch zu einem Muskelkater führen. Nach ein paar Trainingssessions und unter Nutzungs des Trainingsplaners von PowerDot hst Du das schnell im Griff. Abgesehen davon erlaubt Dir die Regeneneration / Massage von PowerDot die ideale Erholung vom Training.

Wer zweifelt ob NMES funktioniert, sollte es einfach ausprobieren und den Muskelkater abwarten. Der kommt nämlich nicht einfach so…

ANWENDUNG

Diese alle aufzuführen wäre fast eine Lebensaufgabe. NMES hilft überall dort wo die Muskulatur eine Rolle spielt und Kraft im Spiel ist. Gerade die großen Muskeln wie z.B. der Quadrizeps am Oberschenkel, die Wadenmuskulatur, Ober- und Unterarme, Rückenmuskulatur und und und sind bei vielen Sportarten stark gefordert. Eine Kräftigung hat oft enorme Auswirkungen auf den restlichen Bewegungs- und Muskelapparat. Ein Beispiel dafür sind Radsportler, die oft aus Unwissen alles trainieren was unterhalb der Gürtellinie liegt. Ein gezieltes Oberkörpertraining und der Nackenmuskulatur kann dabei extrem hilfreich und vor allem in der Verletzungsprophylaxe wertvoll sein.

Ein anderes Beispiel ist das Volksleiden „Bandscheibenvorfall“. Mit gezieltem und leichtem Training unter Hilfe von NMES kann man sehr viel und ohne großen Zeitaufwand erreichen um weitere Vorfälle zu vermeiden. Dies geschieht durch Stärkung der stützenden Muskulatur und gleichzeitige Entlastung der Bandscheibe.

TENS-Geräte sind artverwandt, aber nicht als Trainingsgerät gedacht. Sie nutzen niederfrequente Ströme, die zwar auch den Muskel kontrahieren, allerdings nur im regenerativen und nicht trainierenden Bereich. PowerDot führt mit dem nächsten App-Update (Stand: Mitte November 2018) TENS-Programme zur Schmerzbehandlung ein und bietet damit einen erweiterten Funktionsumfang.

PowerDot setzt im Programm „Erweiterte Erholung“ auf ein niederfrequentes Programm, welches Enorphine (Opioide) im Körper ausschüttet und so den Schmerz ebenso wie TENS lindern kann. Dieses Programm kann jederzeit, unbegrenzt und an jedem Muskel zur Schmerzbehandlung genutzt werden.

Aktualisierung: Mit dem nächsten App-Update (Stand: Mitte Januar 2019) wird PowerDot mit TENS-Programmen ausgestattet. Die schon heute verfügbaren Programme bieten durch die Endophinausschüttung aber bereits einen sehr effektiven Wirkmechanismus, sodass dieser Erweiterung nicht unbedingt notwendig wäre.

Wenn Du den PowerDot im Training einsetzt, empfiehlt es sich die Intensität auf ein Level zu stellen, bei dem deutliche Muskelkontraktionen spürbar sind. Eine Erhöhung darüber hinaus in den noch ertragbaren Bereich intensiviert das Training. Ebenso wie beim Standard-Training ohne EMS ist dann ein Muskelkater möglich, aber nicht zwingend die Folge.

Die Regenerationprogramme und die Massage folgen den gleichen Vorgaben und sollten im Bereich gut spürbarer Kontraktionen bleiben.

Mit sich verbesserndem Trainings- und Fitnesszustand kann das Intensitätslevel weiter erhöht werden.

Die Skala reicht bis 100. Es ist aber nicht erstrebenswert und notwendig sich dieses Level als Ziel zu setzen. Je nach Muskel, seiner Länge, dem Querschnitt, dem individuellen Trainingsstand und der persönlichen Empfindungstoleranz wird sich Dein persönliches Level ohnehin immer weiter steigern.

Ja, und diese gelten für alle EMS-Geräte aller Hersteller. Bitte lese die Einschränkungen bei der App-Installation genau durch und halte Dich daran. Grob gesagt und zusammengefasst verhält es sich: EMS wird nicht an offenen Wunden, direkt auf dem Herzen und auch nicht auf gleicher Höhe am Rücken, am Kopf, von Schwangeren, Kleinkindern, an Geschlechtsteilen und bei der Medikamenteneinnahme idealerweise in Abstimmung mit dem Arzt angewandt.

ANLEITUNGEN

INSTALLATION | TECHN. PROBLEME

  1. Lade Dir die PowerDot-App je nach betriebssystem Deines Smartphones oder Tablets im entsprechenden App-Store bei Google oder Apple herunter. Sie ist kostenlos.
  2. Aktiviere Bluetooth an Deinem Smartphone/Tablet
  3. Starte die App und folge den Anweisung auf dem Screen
  4. Die App wird nun den/die (beiden) Powerdot(s) per Bluetooth koppeln und mit der App verknüpfen. Das System ist danach startklar.

Das kann in seltenen Fällen vorkommen. Vor allem dann, wenn Du auf ein neues Smartphone wechselst und die Apps übertragen hast oder die Kopplung bereits vorhander Powerdot vorübergehend aufgehoben hast. Sind die PowerDots korrekt per Bluetooth gekoppelt und die App findet sie nicht, lösche den Cache der Bluetooth-Software. Dies ist eher ein Android-Problem und Du findest diese Funktion im Einstellungsmenü unter „Apps“, danach filterst Du rechts oben die System-Apps und wählst Bluetooth aus. Hier findest Du einen Cache-Button, der auszulösen ist. (Beschreibung gilt für Android 8.x Oreo und folgende OS)

Den gleichen Effekt hat übrigens auch das einmalige Aus- und wieder Einschalten des Smartphones.

Leuchtet die LED eines Powerdots dauerhaft und lässt sich das Gerät auch durch langes Drücken der Ein/Aus-Taste nicht ausschalten, verbinde den Powerdot mit dem Ladegerät und probiere es noch einmal. Jetzt sollte sich der Powerdot ausschalten und kann dann neu gestartet werden.

Bei sehr wenigen und älteren Smartphones kann es bezüglich des Bluetooth-Verbindungsaufbaus zu Inkompatibilitäten kommen. Aktuell betrifft dies einige Xiaomi-Smartphones.